Digitaler 14. Russischer Schuljahresabschluss „Последний звонок“

Der 14. Russische Schuljahresabschluss findet in diesem Jahr nicht live im Ernst Deutsch Theater, sondern digital statt. In Form von einem Video wird Ihnen aber die Möglichkeit gegeben, das Schuljahr eventuell im Rahmen einer kleinen Veranstaltung im Kurs- oder Klassenrahmen fröhlich ausklingen zu lassen. Link zum Video

Die Tänzer*innen der Tanzbrücke Hamburg e.V. begeben sich in diesem Jahr auf eine musikalische Weltreise. Der verbindende Rhythmus, dem sich auch die Zuschauer*innen nicht werden entziehen können, kommt von dem Solokünstler und Schlagzeuger Oded Kafri, der durch Straßenmusik und Auftritte auf diversen Veranstaltungen auch dem Hamburger Publikum nicht unbekannt ist. Mit einer fröhlichen und hoffnungsvollen Botschaft des Friedens geht es dann nach einem sehr herausfordernden Schuljahr in die wohlverdienten Sommerferien.

Da von den Mitwirkenden in diesem Jahr keine Eintrittsgelder zur Deckung der Kosten eingenommen werden und Sie vielleicht noch einen kleinen Betrag in der Klassenkasse oder im Förderverein der Schule übrig haben, freuen sich die Künstler*innen über Spenden an folgendes Konto:

Bankverbindung: Mathias Burghardt, Lehrertreuhandkonto,
Haspa, IBAN: DE57 20050550 1312 1257 66
Stichwort: Name (Schulname) Svonok 2021

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Endlich wieder! Последний звонок 2021!

Nachdem der russische Schuljahresabschluss „Последний звонок“ 2020 ausfallen musste, findet er in diesem Jahr in digitaler Form statt! Am Dienstag, den 15. Juni 2021, wird es eine Videoschalte aus dem Ernst Deutsch Theater in die Klassenzimmer geben. Mehr Information finden Sie auf dem Flyer und bald hier.

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Nachruf für Dr. Johannes Baar

Nachrufe stellen dem Verstorbenen meist ein glorifizierendes Zeugnis aus. Man ist schnell versucht sie nicht zu lesen oder einfach nur zur Kenntnis zu nehmen. Im Nachruf für Dr. Johannes Baar aber liegt viel unserer eigenen (Ausbildungs-) Geschichte. Mit ihm endet eine Ära besonderer Menschlichkeit im Umgang mit Formalia, Behördenbürokratie und autoritärem Gehabe. Er war lange im Hamburger Schulwesen und sehr lange in der Verantwortung/Schulaufsicht für Gymnasien tätig. Und doch hat er immer wieder Zeit gefunden, die Sache des Russischunterrichts voranzubringen. Natürlich kam ihm dabei sein unglaubliches Wissen und Verhandlungsgeschick zugute.

Zusammen mit Kai Sieveking war er fast eine Ewigkeit im Vorstand des Deutschen Russischlehrerverbandes und beide kämpften mit Ausdauer und großem Geschick für die Aufnahme des Russischen in den Sprachenkatalog, bundesweit. Johannes Baar war immer klar, dass nur durch großen, individuellen Einsatz in den Schulen Russisch vorangebracht werden konnte. Seine Generation hatte sich die russische Sprache fast nur im Selbststudium beigebracht und später an Schulen lediglich in Arbeitsgemeinschaften unterrichten können. Es ist für Hamburg vor allem auch Dr. Baar zu verdanken, dass Anfang der 70er Jahre das Russische als normale zweite (und dritte) Fremdsprache erlernt werden konnte. Die politische Lage (neue Ostpolitik Willy Brandts, 68er „Revolution“) kam dieser Entwicklung entgegen. Plötzlich gab es auch an einigen Unis, vor allem auch in Hamburg, die Möglichkeit, Russisch für das Lehramt zu studieren.

Die meisten der damals ausgebildeten Studenten (meine Generation) werden Dr. Baar aus den Prüfungen zum Staatsexamen erinnern. Er hat auch in den Prüfungen gerne andere als die zur Prüfung gehörenden Inhalte angesprochen und dabei die Prüflinge motiviert. Wir (alten) Hamburger Russischlehrer verdanken Dr. Baar viel. Seine „Devise“ war immer: Neben dem Unterricht gibt es gerade im Fach Russisch eine Menge zusätzlicher Lerninhalte (der Aspekt Krieg gegen Russland, der Mensch in seinen Traditionen und Einstellungen etc.). Über die Wissensvermittlung hinaus sollte den Russischlehrern die Nähe zu den russischen Menschen am Herzen liegen.

Ich bin mir sicher, dass er das erreicht hat und die meisten von uns ihm „gefolgt“ sind.

Er selbst hat nie aufgegeben, den Kontakt zur Sowjetunion, nach Russland, zu intensivieren, nicht zuletzt durch seinen nimmer müde werdenden Einsatz für das Timmendorfer Sprachseminar. Dass dieses noch so lange nach seinem Rückzug aus der Organisation bestehen würde, war für ihn die größte Genugtuung.

Im Bewusstsein seiner Leistungen nehmen wir von ihm für immer Abschied.

 

Heiko Hedrich

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Hamburgs erfolgreiche Teilnahme an der Bundesolympiade

Die 14. Bundesolympiade Russisch fand Ende November in Bremen statt. Eine Delegation von 6 Hamburger Schülerinnen und Schüler, die sich bei der Hamburger Russischolympiade für die Teilnahme qualifiziert hatten, reisten mit einer Russischkollegin für drei Tage nach Bremen.
Die Schülerinnen und Schüler von vier Hamburger Schulen (Christianeum, Gretel-Bergmann-Schule, Gymnasium Hamm, Walddörfer Gymnasium) konnten drei hervorragende Platzierungen mit nach Hause bringen:
Darja B. erreichte den 2. Platz und Valeriya D. den 3. Platz auf dem Niveau C1. Lisa V. schaffte ebenfalls den 3. Platz auf dem Niveau B2.

Wir gratulieren allen Hamburgern Schülerinnen und Schüler für die erfolreiche Teilnahme.

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12. Russischer Schuljahresabschluss „Последний звонок“

Am 26. Juni 2018 findet der mittlerweile schon zur Tradition gewordene Russische Schuljahresabschluss im Ernst-Deutsch-Theater statt.

Der diesjährige 12. Russische Schuljahresabschluss steht unter dem Motto Glück – Счастье. Doch was ist Glück eigentlich? Sind es die bevorstehenden Ferien oder ein gutes Zeugnis? Vielleicht sollten wir auch ganz woanders danach suchen. Bei unseren Mitmenschen, Freunden oder bei uns selbst. Vielleicht ist Glück einfach etwas Persönliches, das uns zwar das ganze Leben über begleitet, dem wir aber zu wenig Aufmerksamkeit schenken. Die Tänzerinnen und Tänzer der Tanzbrücke Hamburg e.V. suchen im diesjährigen Bühnenprogramm das Geheimnis des Glücks und verzaubern die Zuschauerinnen und Zuschauer auf ihre ganz besondere Art. Auch im Rahmenprogramm der Veranstaltung kann jeder auf seine Weise das Geheimnis des Glücks entdecken.

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11. Juli Последний звонок

Bereits zum 11. Mal findet am 10. und 11. Juli 2017 der traditionelle russische Schuljahresabschluss im Ernst-Deutsch-Theater statt.

Der 11. Russische Schuljahresabschluss steht ganz im Zeichen des 60-jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft Hamburg – St. Petersburg. Auf der Bühne wird das Tanztheaterstück „St. Petersburg – Fenster nach Europa“ der Tanzbrücke Hamburg e.V. in einer aktualisierten Version präsentiert, eine aufregende Reise mit Tanz und Theater durch die wechselvolle Geschichte der russischen Metropole St. Petersburg.

Das inklusive Theaterensemble „Der kleine Prinz“ vom Sacha-Theater Jakutsk unterstützt das Rahmen- und Bühnenprogramm.

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2017 – 60 Jahre Städtepartnerschaft Hamburg – St. Petersburg

Zum 60jährigen Jubiläum der Städtepartnerschaft zwischen Hamburg und St. Petersburg gibt es zahlreiche Veranstaltungen in beiden Städten, über die hier informiert wird.

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„900 und etwa 26.000 Tage“ – ein deutsch-russisches Projekt zur Blockade Leningrads

Ausstellung, Film- und Diskussionsveranstaltungen erinnern und reflektieren eines der größten Verbrechen des Zweiten Weltkrieges

Initiiert von den Goethe-Instituten Moskau und St. Petersburg, unter Beteiligung der Rodchenko Art School (Moskau) und Pro Arte (St. Petersburg) sowie der Hamburger Institutionen Hochschule für Bildende Künste, Forschungsstelle für Zeitgeschichte sowie der Landeszentrale für politische Bildung ist ein umfassendes wie künstlerisch vielschichtiges Gedenkprojekt entstanden. Die Ausstellung wird flankiert von vier Filmvorführungen und einem Begleitprogramm, das sich aus einem Vortrag und einem Symposium zusammensetzt.

 Ausstellung

in den Räumen des Kunstvereins Hamburg (Klosterwall 23 (Altstadt))

15. Oktober bis 15. November 2015

 

Vom 15. Oktober bis zum 15. November 2015 werden junge Künstlerinnen und Künstler aus Moskau, St. Petersburg und Hamburg (der Partnerstadt von St. Petersburg) Ideen und Entwürfe für mögliche öffentliche Formen der künstlerischen Auseinandersetzung mit der Blockade Leningrads präsentieren. 2014 waren die Akteure in einem Workshop in St. Petersburg zusammengekommen, um sich mit den historischen Fakten vertraut zu machen, Zeitzeugen zu treffen, bestehende Gedenkstätten in St. Petersburg zu besuchen und sich anhand verschiedener Ansätze von Kunst im öffentlichen Raum darüber auszutauschen, wie der Blockade Leningrads gedacht werden könnte – in St. Petersburg ebenso wie in Hamburg.

 

Begleitprogramm und Ausstellungseröffnung in den Räumen des Kunstvereins Hamburg (Klosterwall 23 (Altstadt))

 Donnerstag, 15.10.2015, 19 Uhr: „ … es hätte nur ein Stückchen Brot gebraucht“

Die Belagerung Leningrads 1941–1944 als katastrophales Ereignis im politischen und gesellschaftlichen Erinnern in Deutschland und Russland, Vortrag von Ekaterina Makhotina (Ludwig-Maximillians-Universität München)

 

Freitag, 16.10.2015 , 13–18 Uhr, Symposium mit Vorträgen von Axel Schildt (Direktor der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg), Markus Ambach (Künstler und Kurator, Düsseldorf) und Polina Barskova (Professorin für russische Literatur, Hampshire College, Amherst / USA). Panel mit Michaela Melián (Künstlerin und Musikerin, Hochschule für bildende Künste, Hamburg), Haim Sokol (Künstler und Dozent, The Rodchenko Art School, Moskau) und Ludmila Belova (Künstlerin, Pro Arte Foundation, St. Petersburg), moderiert von Astrid Wege (Goethe-Institut Moskau).

 

Freitag, 16.10.2015, 19 Uhr, Eröffnung der Ausstellung mit Ansprachen von Ruth Bäßler (Referentin für den internationaler Kulturaustausch, Kulturbehörde, Hamburg), Astrid Wege (Leiterin Kulturprogramme, Goethe-Institut Moskau) und Bettina Steinbrügge (Direktorin, Kunstverein, Hamburg).

Weitere Informationen sind unter www.kunstverein.de und www.goethe.de/ins/ru/mos abrufbar.

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